Aufruf zur Spechtkartierung in Thüringen 2021

Im Jahr 2020 ist in ornitho.de ein Modul zur Erfassung der nicht über das MhB kartierten Spechte (Schwarz-, Grau-, Mittel- und Kleinspecht) angelaufen. Ein neues Zählgebiet mit dieser Methode ist im Jahr 2020 in Thüringen gestartet und erfolgreich umgesetzt worden. Im Jahr 2021 wurde die App "NaturaList" um das Spechtmodul erweitert, befindet sich aber derzeit noch in der Testphase. Im Vorfeld der Implementierung des Specht-Moduls in ornitho.de wurde die Art und Weise der Kartierung neu aufgerollt. Hierbei werden nunmehr feste Abspielpunkte innerhalb des Zählgebietes definiert, welche unter Verwendung einer Klangattrappe bei zwei Begehungen im zeitigen Frühjahr abgegangen werden. Die Spechtkartierung eignet sich damit insbesondere auch für Einsteiger in das Vogelmonitoring.
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Nähere Einzelheiten finden sich im Merkblatt zum Vogelmonitoring "Brutbestandsmonitoring Spechte" des DDA. Ziel der MsB-Erfassung der Spechte ist nicht in erster Linie die genaue Erfassung der Bestände der genannten Spechtarten, sondern vielmehr die Entwicklung der Bestände über die einzelnen Jahre. Hierfür suchen wir interessierte Ornithologen, welche bei der Spechtkartierung mitwirken wollen. Je mehr unterschiedliche Gebiete auf diese Art und Weise in Thüringen erfasst werden, desto genauer sind landesweite Aussagen zu Bestandsschwankungen möglich und lassen Rückschlüsse auf deren Ursachen zu. Diese Informationen können auch gerne an andere Interessierte weitergegeben werden. Die schon vorhandenen Zählgebiete für Spechte verbleiben bei der bisherigen Vorgehensweise, um die bisher erhobenen Datenreihen fortzusetzen. Zur Unterstützung der Kartierer steht Marco Kursawe aus Erfurt als Koordinator und Ansprechpartner für das ornitho.de-Modul "Spechte" zur Verfügung (E-Mail.de und telefonisch 01523-7754110). Bei Interesse an der Übernahme eines Zählgebietes oder Fragen rund um die Spechtkartierung in ornitho.de und in der App NaturaList steht er gerne zur Verfügung. Zudem steht er im engen Austausch mit Stefan Frick, dem Landeskoordinator der Vogelmonitoringprogramme im Verein Thüringer Ornithologen (VTO).


Ergänzende Erfassung der Brutbestände von Rot- und Schwarzmilan in Thüringen 2021

Im Jahr 2020 wurde zur landesweiten Erfassung von Rot- und Schwarzmilan aufgerufen. Dabei haben sich viele Ornithologen sowie Orts- und Regionalgruppen beteiligt, hierfür allen einen herzlichen Dank!
Die Erfassung erfolgte analog zu vorherigen Erfassungen auf der Basis von Quadranten der topografischen Karten 1:25.000 (TK). Gleichzeitig gab es eine Arbeitsanleitung zum methodischen Vorgehen. Für jeden Quadranten sollte neben den Milanvorkommen auch der Erfassungsgrad angegeben werden. Beiliegende Karte zeigt das Ergebnis der Abdeckung sowie die Qualität der Erfassung. Über 80% der Landesfläche wurde bearbeitet, eine Vielzahl von Horstfunden und Revieren gemeldet. Hieraus lässt sich bereits ein ungefährer Gesamtbestand ermitteln, der jedoch regional unterschiedlich genau abgeschätzt werden muss. Der VTO möchte daher dazu aufrufen, 2021 insbesondere auf nicht oder nur unvollständig bearbeiteten Quadranten ergänzende Erfassungen durchzuführen. Wir würden uns vor allem über systematische Bearbeitungen einzelner Quadranten freuen, bitten dabei um Rücksprache mit dem u.g. Ansprechpartner. Aber auch Zufallsfunde aus diesen Flächen sind willkommen. Die Meldungen können idealerweise über ornitho.de eingegeben oder per E-Mail oder postalisch an:
Stefan Frick, Hopfengasse 2, 99084 Erfurt, Tel.: 0361-21873410
Der späteste Melde- oder Abgabetermin ist der 30.08.2021!

Erster Zwischenbericht des QR-Code-Projekts des Vereins

Im Jahr 2019 startete das Projekt QR-Codes in Thüringen (Mitteilungen und Informationen Nr. 42). Nach einem Jahr Laufzeit liegen nun erste Auswertungen und Informationen über die Nutzung dieses Informationstools aus den 14 Gebieten in Thüringen vor und werden in einem Bericht vorgestellt.

Abschluß des Projekts "Rotmilan Land zum Leben"

Im Jahr 2018 unterstütze die Stiftung des VTO durch die Übernahme der Namenspatenschaft für "Thomas II", einem in Thüringen besenderten Rotmilan aus dem Weimarer Land das vom DDA ausgehende Projekt "Rotmilan Land zum Leben". Nun ist dieses Projekt abgeschlossen und erste spannende Datenanalysen liegen vor. U.a. können einige spektakuläre Flugrouten auf der Seite des DDA abgerufen werden. Natürlich sind auch immer noch Tiere besendert und der VTO wird auch künftig dieses Projekt begleiten.
QR-Code zum abrufen der Flugrouten der Rotmilane:

Erfassung der Rot- und Schwarzmilanbestände in Thüringen 2020

In den Jahren 2000 und 2010, fanden landesweite Erfassungen der Brutbestände des Rotmilans in Thüringen statt. Für 2000 ergab sich ein Bestand von etwa 900+/-100 Brutpaaren, für 2010 etwa 950+/-50 Brutpaare. Da der Rotmilaneine wichtige Leitvogelart für die offene Landschaft ist, soll nach 10 Jahren eine erneute Erfassung aller Rotmilanbruten im Jahr 2020 erfolgen. Insbesondere bei der Genehmigung von Windkraftanlagen wird einem Brutvorkommen von Rotmilanen innerhalb von 1,5 km Entfernung zum geplanten Aufstellungsort eine hohe Bedeutung zugemessen.
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Wichtig ist dabei, den genauen Horststandort zu ermitteln. Wenn das in Einzelfällen nicht gelingt, sind revierbesetzende Paare (Brutverdacht) anzugeben (Arbeitsanleitung). Die Erfassung erfolgt auf der Basis von Quadranten der topografischen Karten 1:25.000 (TK) analog zum ADEBAR-Projekt und zur Erfassung vor 10 Jahren. Im Jahr 2010 wurde gleichzeitig mit dem Rotmilan auch der Schwarzmilan in Thüringen erfasst. Da beide Arten im meist im gleichen Lebensraum vorkommen, sollen bei der Erfassung 2020 auch alle Schwarzmilanbruten kartiert werden, ohne dass ein großer Mehraufwand dafür nötig ist. Sollten Besonderheiten bei der Konkurrenz um Nistplätze festgestellt werden (z.B. Nilgans), bitten wir um möglichst genaue Dokumentation.
Der Verein Thüringer Ornithologen ruft alle Mitglieder und andere interessierte Personen zur Mitarbeit an dieser Erfassung auf. Um die Arbeit besser koordinieren zu können, sollen für jeden Kreis sogenannte Kreiskoordinatoren gewonnen werden, die die Erfassung auf der Basis ihrer Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten organisieren (Gewinnung von Mitarbeitern, Vermeidung von Doppelbearbeitung von Quadranten, Beurteilung der Angaben).
Als zentrale Ansprechpartner stehen zur Verfügung:
Thomas Pfeiffer, Rosenweg 1, 99425 Weimar, Tel.: 03643 504554, thpfeiffer@gmx.net und Stefan Frick, Hopfengasse 2, 99084 Erfurt, Tel.: 0361 21873410, frick@vto-ev.de


Das neue Heft "Mitteilungen und Informationen Nr. 43" ist erschienen!

Mit etwas Verspätung ist das aktuelle Heft mit dem ornithologischen Jahresbericht für 2019 dem Bericht über spannende Ringfunde aus dem gleichen Zeitraum in Thüringen erschienen. Weiter werden Ergebnisse der Wasservogelzählsaison der vergangenen Zählperiode (2019/20) vorgestellt. Weiter stellt die Stiftung des Vereins die mit ihren Mitteln geförderten Projekte vor.
Für Nichtmitglieder kann das Heft zum Preis von 10,-€ (zzgl. 3,-€ Versand) über die Geschäftsstelle (E-Mail) bezogen werden. Das Heft Nr. 42 ist demnächst auch online abrufbar.

Seit 2019 keine Nachweise des Ziegenmelkers in Deutschland - die neue Artenliste Deutschlands

Im Band 56, Heft3 der Zeitschrift Vogelwarte ist die neue "Artenliste der Vögel Deutschlands" der gleichnamigen Kommission der DO-G erschienen. Neben verschiedenen aktualisierten Statusangaben, wurden auch einige systematische und taxonomische Anpassungen vorgenommen. Die Kommission bemüht sich in der vorliegenden Publikation dem aktuellen Wissens- und Publikationsstand Rechnung zu tragen. Dabei werden u.a. viele der bisherigen Schafstelzenarten jetzt wieder als Unterarten eingestuft. Die lang erwartete Erhebung der fabalis-Unterart (Waldsaatgans) in den Artstatus wurde vollzogen. Insgesamt werden 70 Taxa neu bewertet, d.h. es ergeben sich neue wissenschaftliche Namen im Vergleich zur bisher geltenden Liste von Barthel und Helbig (2005). Änderungen wurden auch an den deutschen Namen vorgenommen. Kann man die Umbenennung der Mohrenlerche in Schwarzsteppenlerche oder die pragmatische Kürzung des Großen Brachvogels in Brachvogel noch nachvollziehen, fällt es bei Umbenennungen wie der des Ziegenmelkers in Nachtschwalbe, Dunkler Wasserläufer in Dunkelwasserläufer oder des Kleinen Sumpfhuhns in Kleinsumpfhuhn schon schwerer, zumal dies (eigentlich) den allgemein gängigen Konventionen des Umgangs mit Trivialnamen widerspricht. Den sicher noch vieldiskutierten Beitrag kann man hier online abrufen.



Rotmilanpatenschaft des VTO

Leider ist unser Patenmilan "Thomas" seit einiger Zeit nicht mehr auffindbar. Auf Grund seines Alters ist es wahrscheinlich, daß er nicht mehr am Leben ist. Deshalb ist die Patenschaft des VTO jetzt an "Thomas II" übergegangen. "Thomas II" ist ein Männchen, im Weimarer Land beheimatet und somit ebenfalls ein echter Thüringer. Er wurde bereits 2015 besendert und hat in den Jahren 2015 bis 2017 gemeinsam mit seiner Partnerin 9 Junge aufgezogen. Ein Kurzporträt inclusive seiner bisherigen Zugrouten finden Sie auch auf der
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Internetseite des DDA. Wir hoffen nun, daß uns "Thomas II" lage erhalten bleibt und verlässlich neue und spannende Daten aus seinem Leben liefert.


Erfassung von Nilgansbruten 2018 bis 2021 in Thüringen

Die Nilgans (Alopochen aegyptiaca) trat erstmals im Jahr 2000 als Brutvogel in Thüringen auf. Seitdem hat sie große Teile des Landes besiedelt. Der Brutbestand nimmt seitdem weiterhin zu. Das Auftreten dieses Neozooen rückt landes- und bundesweit immer mehr in den Fokus Obwohl die Art von vielen Feldornithologen gemeldet wird, gibt es bezogen auf die Brutvorkommen zumindest lokale Kenntnis-Defizite. Dies betrifft zum einen Regionen, die wenig von Ornithologen frequentiert werden, zum anderen Regionen, die gerade erst durch die Nilgans besiedelt werden.
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Der VTO möchte daher gemeinsam mit der Vogelschutzwarte Seebach dazu aufrufen, im Jahr 2018 Nilgänse genauer zu erfassen und Brutvorkommen zu dokumentieren. Abseits bekannter Brutansiedlungen sollten auch einzeln, paarwiese bzw. in Gruppen auftretende Vögel gemeldet werden. Sie sind oftmals die ersten Anzeichen für Ansiedlungen. Die Vögel sind sehr mobil, die Brutplätze können entfernt von Gewässern liegen. Die Nester sind meist schwer zu finden, sie können in Höhlen, am Boden (z.B. Fuchs- oder Kaninchenbauten), im Röhricht oder auch in Bäumen bzw. Gebäuden liegen. Besonders erwünscht sind Hinweise von Bruten auf Horsten von Greifvögeln, Störchen, Reihern. Achten Sie bei den Meldungen auf korrekte Ortsangaben und verwenden Sie den richtigen Brutzeitcode. Kontrollen können bereits im März beginnen, Gewässer sollten aber auch noch bis in den August kontrolliert werden. Spätbruten sind bei dieser Art nicht ungewöhnlich. In manchen gewässerreichen Regionen treten v.a. nach der Brutzeit größere Ansammlungen von mehreren 100 Nilgänsen auf. Diese sind nicht direkt mit Brutvorkommen in der Nachbarschaft gleichzusetzen, hier ist Zuzug aus einem größeren Einzugsbereich wahrscheinlich. Dennoch gibt die Entwicklung solcher Rastbestände Aufschluss über die Bestandsentwicklung. Daher sollen auch rastende bzw. Nahrung suchende Trupps gemeldet werden. Im Zuge dieser Erfassung bietet sich an, die bisher noch in geringer Zahl vorhandenen Vorkommen von Kanada- (Branta canadensis)und Rostgans (Tadorna ferruginea) zu erfassen. Die Kanadagans ist in geringer Zahl seit 2012 Thüringer Brutvogel. Bei der Rostgans gab es eine Mischbrut mit der Nilgans und 2016 eine Brut am Helmestausee. Für diese Arten ist letztlich kein größerer Aufwand erforderlich, sie können bei der Suche nach Nilgänsen mit erfasst werden. Die Kanadagans ist dabei häufig mit Graugänsen vergesellschaftet, die Rostgans dagegen meist mit Nilgänsen. Alle Meldungen sollten möglichst über das Internetportal ornitho.de eingegeben werden. Ornithologen ohne Computer bitten wir, Ihre Beobachtungen über lokale Fachgruppen oder direkt an den Landeskoordinator (Stefan Frick, Hopfengasse 2, 99084 Erfurt, 0361/2187 3410,E-Mail ) zu melden. Bei größeren Datenmengen reicht eine Sammelmeldung pro Gebiet aus.


 

Flügelmarken markierter Rotmilane


Foto:M.Nickel 17.04.2017 von C64 markiert im Juni 2014

Seit vielen Jahren werden, u.a. auch in Thüringen, Rotmilane mit Flügelmarken markiert. Wir möchten an dieser Stelle alle aktiven Beobachter aufrufen, solche markierten Rotmilane abzulesen und diese an Thomas Pfeiffer zu senden. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.ornitho.de

 

Termine und Ankündigungen:

Absage der Mitgliederversammlung des VTO und des Kartierertreffens für 2020

In Anbetracht der aktuellen Pandemielage hat sich der Vorstand des VTO dazu entschlossen, das diesjährige Treffen der Mitgliederversammlung endgültig abzusagen. Das zum gleichen Termin angesetzte Kartierertreffen entfällt ebenfalls. Da mittelfristig in der kühleren Jahreszeit die Planung und Durchführung eines Treffens der Vereinsmitglieder kaum möglich erscheint, hat der Vorstand nach eingehender Beratung beschlossen, die nächste Versammlung und Tagung des Vereins in den Zeitraum Anfang September 2021 zu legen.
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Ein konkreter Termin hierfür wird noch rechtzeitig festgelegt werden. Um den Ausfall der diesjährigen Mitgliederversammlung zu kompensieren wird der Bericht des Vorstandes in diesem Jahr den Mitgliedern per Post oder per E-mail zugesandt werden. Trotz des Ausfalls der genannten Veranstalltungen geht die Arbeit des Vereins weiter. In den nächsten Wochen wird das neue Heft (Nr 43) der Mitteilungen und Informationen erscheinen. Für anfang nächsten Jahres wird es den nächsten Anzeiger geben. Wir bemühen uns die lange Wartezeit bis zu einem nächsten Treffen mit zusätzlichen Angeboten für die Vereinsmitglieder auszufüllen.


Die Avifaunistische Kommission bittet um Meldungen aus dem Jahr 2020
Derzeit laufen die Vorbereitungen für den avifaunistischen Jahresbericht 2020. Die AKT bittet alle Beobachter noch nicht gemeldete Beobachtungen aus dem genannten Zeitraum bei der Kommission bis einschließlich Juni 2021 nachzureichen, damit diese noch für den Jahresbericht berücksichtigt werden können. Der Meldebogen kann hier. heruntergeladen und per E-Mail akt@vto-ev.de oder per Post an die AKT gesendet werden. Die Liste der dokumentationspflichtigen Beobachtungen finden Sie hier.

 

Das neue Heft "Anzeiger des Vereins Thüringer Ornithologen" ist erschienen

Unter anderem beeinhaltet das aktuelle Heft Beiträge zu Vogelkundigen des 19.und 20. Jahrhunderts im Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen, eine Dokumentation eines Brutzeitaufenthalts eines Wiedehopfes Upupa epops in Erfurt sowie eine umfangreiche Darstellung des Auftretens aller bisher in Thüringen nachgewiesenen Phylloscopus-arten. Für Nichtmitglieder kann das Heft zum Preis von 25,-€ (zzgl. 3,-€ Versand) über die Geschäftsstelle (E-Mail) bezogen werden. Weitere Informationen zum aktuellen Heft finden Sie hier.


 

LNT-Heft 1/2021 erschienen

Die vier Hauptbeiträge decken ein breites Themenspektrum ab. So gibt der Autor Holm Wenzel einen Überblick über die Sicherung neuer Naturschutzgebiete in Thüringen. Im Mittelpunkt stehen Gebiete, die seit 2015 neu ausgewiesen wurden, einschließlich einer kurzen Beschreibung und der Auflistung wichtiger Biotoptypen und Arten.
[...] Falk Petzold zieht ein Fazit nach dem Abschluss der Basiserfassungen für ein landesweites Libellenmonitoring in Thüringen. Bei der Untersuchung von 700 Gewässern wurden 58 Libellenarten nachgewiesen und 21.000 Datensätze neu für das Artenerfassungsprogramm des Landes bereitgestellt.
Das Landesmonitoring Amphibien 2016-2018 steht im Fokus des dritten Beitrags. Christianna Serfling und Jörg Braun-Lüllemann stellen die Ergebnisse des erstmals systematisch erhobenen thüringenweiten Datenbestands der Amphibien dar.
Im vierten Hauptbeitrag stellen Roland Müller und Maria Schmalz ihre Nahrungsanalyse des Fischotters Lutra lutra in Thüringen vor. Im Februar und März 2020 sammelten sie in Ostthu¨ringen an 36 Probestellen 39 Fischotterlosungen und analysierten die darin enthaltenen Nahrungsbestandteile.
Des Weiteren enthält das Heft Beiträge zur Wiederentdeckung der Roggen-Segge Carex secalina, einer in Deutschland sehr seltenen Pflanzenart aus der Familie der Sauergrasgewächse, zum Stand der Umsetzung der EU-Verordnung zu invasiven gebietsfremden Arten in Thüringen sowie zu 10 Jahren UNESCO-Weltkulturerbe Hainich. Würdigungen zweier verdienter, verstorbener Persönlichkeiten und Besprechungen aktueller Publikationen schließen das Heft ab.



Hier finden Sie eine Leseprobe der aktuellen Ausgabe.


 

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